November 30

Obst-Gemüse-Woche

Die Challenge beginnt.
Ich steige mit 113,7 kg ein. Duri hat sich noch nicht gemeldet.

Ich habe nun schon meinen Einkauf erledigt. Gegessen werden nächste Woche zweimal Wraps, (wahrscheinlich auch zweimal) Zucchini-Spaghetti á la Hiltmann und diverse Mahlzeiten, wie Frühstück und so werden mit Obst und Gemüse bestritten. Meine (1.) Frühstückstoasts und mein (2.) Frühstücksmüsli werden nächste Woche Pause machen.
Gemüsesäfte runden den Plan ab, denn Gemüsesäfte sind toll 😉!

Einkauf für die Obst-/Gemüsewoche

November 30

Es ist Challenge Zeit, es ist Blog-Zeit

Ich melde mich zurück im Äther mit einer Sache, die mir momentan mal wieder sehr wichtig ist, dem Abnehmen.

Obwohl ich in den letzten Jahren glaube, gelernt zu haben, dass eine zu fanatische  Beschäftigung mit dem Thema blöde macht und am Ende kontraproduktiv weil frustrierend ist, will ich einen Monat lang eine Ausnahme machen.

Ein kurzer Rückblick:
Von Juli 2011 bis August 2012 habe ich mit einem Kumpel (zwei haben sich dezent angeschlossen) ein Blog zum Abnehmen verfasst. Während das Bloggen ganz gut funktionierte, waren die Abnehm-Erfolge durchwachsen. Die grundlegende Idee war, abends Kohlenhydrate wegzulassen und mehr selbstgekochtes statt Fertigfutter zu konsumieren. Einher damit gingen einige sportliche Betätigungen. Alles gemeinsam versank dann aber im Alltag und der Phantasielosigkeit.

Im Juni 2013 beschloss ich, nach einem gekonnten Arschtritt meines Kumpels Duri mich fortan, ohne bestimmtes Ziel, vegan zu ernähren. Das Abnehmen war mir dabei nicht so wichtig. Eher der Gedanke, mich vor Krankheiten zu schützen, für die ich mich selbst als Kandidat sah. Herzgeschichten, Diabetes, Krebs. Immerhin war ich nun mein halbes Leben lang mehr als nur etwas übergewichtig.
Ich zog es also durch und bin bis heute begeistert und überzeugt davon, dass der vegane Lebensstil machbar, lecker und gesund ist.
Innerhalb der ersten drei Monate nahm ich 12 Kilo ab!
Seitdem stagniert mein Gewicht jedoch. Da ich aber für mich selbst von Anfang an das Abnehmen nicht als oberstes Ziel verstanden habe, war das nicht so schlimm, dass es mich demotiviert hätte, weiterhin vegan zu leben.

Stattdessen begann ich, mich an Sport in meinem Leben zu gewöhnen. Von mir aus, nicht fremdbestimmt. Aus eigenem Antrieb fahre ich heute einmal pro Woche Rad und fahre schwimmen. Wichtige Dinge, die mindestens ebenso gesund sind, wie das vegane essen. Dass ich dafür einige Monate gebraucht habe, zeigt mir, dass sich in meinem Kopf wohl auch tatsächlich etwas bewegt hat.

Aber wie auch immer – das Abnehmen blieb weiter aus, was mich nicht unbedingt frustriert, aber schon ein wenig nervt. Immerhin habe ich meinen BMI nun schon von 38.2 auf 34.3 reduziert und ein wenig hat mich der Ehrgeiz gepackt. Schließlich gehört zur Gesundheit auch möglichst wenig Übergewicht.

Nun ist es so, dass auch Duri seit Wochen nicht abnimmt, sondern eher andere Tendenzen zeigt. So schlug er eine Challenge vor: Wer in einem Monat mehr abnimmt.
Seinen Ansatz zum Erreichen eines vorzeigbaren Zieles will er mir nicht verraten. Meinen kennt er, zumindest teilweise: Fresstage.

Vor einige Wochen habe ich mal wieder gegoogelt, was man bei Abnahmestillstand machen könne und kam auf die Fresstage bzw. Refeed-Tage. Die Idee dahinter ist, den eigenen Stoffwechsel aus dem Alltagstrott herauszuholen.
Ich schätze, dass ich momentan so um die 2000 kcal zu mir nehme. Das ist eigentlich zu wenig, weshalb der Körper sich denkt, er behält besser alles, was er bekommen kann und stoppt den Fettabbau. Regelmäßige Fresstage in der Abnehmphase sollen ihn erst einmal verwirren und dann davon überzeugen, dass er sich doch nicht an die Fettreserver zu klammern braucht, da er ja ab und zu doch reichlich Futter bekommt.

Die Fresstage ergänze ich in diesem Monat außerdem durch „Motto-Wochen“, in denen ich weiterhin die gesamte Ernährung anders gestalte als in den letzten Monaten. Da pfeife ich dann auch auf Vegan. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass das gut ist, aber zum Abnehmen wohl nicht das einzig wahre. So wie es fast nie das einzig Wahre gibt.

Also. Nächste Woche beginnt die Challenge. Was der Verlierer tun muss, habenb wir noch gar nicht festgelegt. Ich beginne mit einer Obst-/Gemüsewoche mit zwei Refeed.Tagen, gefolgt von einer Kohlenhydrat-Woche mit ebenfalls zwei Refeed-Tagen.
Dann folgt eine Protein-Woche mit einem R-Tag und für die vierte muss ich mir noch was ausdenken.

Ich nehme das zum Anlass, wal wieder zu bloggen (nachdem ich eigentlich meine Umstellung auf vegan schon als Anlass nehmen wollte…), die Beiträge werden aber erst nach Ende der Challenge sichtbar. Immerhin will ich meinen Vorteil nicht verspielen. Immerhin halte ich meinen Ansatz für genau den Richtigen. Hört hört.