Mai 17

Facebook killed the Blogging Star

So. Nach fast 7 Jahren mach ich hier erstmal Dicht.

Viel geschrieben habe ich ja ohnehin nicht mehr in den letzten Jahren. Und hinzu kommen nun die neuen Kanäle wie Facebook, Twitter und was nicht noch alles, die ich nicht ignorieren kann. Und alles doppelt und dreifach zu posten will ich gar nicht erst anfangen.

Um nun also mehr Ordnung in den Kopf zu bekommen und in Zukunft nicht mehr in den Zwiespalt zu geraten, wo ich denn was posten soll (um es am Ende ganz sein zu lassen), wende ich mich nun ab vom BenBlog.

Danke, war schön. Wer Lust hat, klickt sich noch einmal durchs Best Of, ansonsten wird hier bis auf Weiteres nichts mehr passieren. Die Seite wird aber online bleiben, schon allein, damit sie nicht den lauernden Domainhändlern anheim fällt.

Kommentare sind weiterhin willkommen!

Tschö,
-Ben

Februar 10

Warm

Mir ist warm, hier im Büro. Werde ertmal die Thermoskanne auf Kühlen stellen*.

* Ist noch ’ne alte, die noch nicht automatisch erkennt, ob sie kühlen oder wärmen muss.

Dezember 7

Deja Vu-Kaskade

Wenn man während der Arbeit mit Erinnerungen an Ereignisse konfrontiert wird, sich aber gar nicht sicher ist, ob diese wirklich stattgefunden haben (oder noch stattfinden werden), ein solches Ereignis das Nächste jagt, einen das aber nicht weiter beunruhigt, weil man eh erst mal weiter arbeiten muss, dann … sollte man ein paar freie Tage einschieben.

Schnell.

Januar 27

Beinahe in die Hose

Beim herumwirbeln mit diversen Datenrettungsprogrammen auf einer Kunden-Festplatte, um von einer wichtigen Textdatei eine Vorgängerversion wiederherzustellen, muss mir wohl ein Faux pas passiert sein, als plötzlich nur noch eine Datei auf der Festplatte zu sehen war (und nichtmal die, die ich gesucht hatte)…

Als ich mich dann versichert hatte, dass ich vorher kein Backup gemacht hatte, war dann erstmal kurz Panik schieben angesagt … Den Kunden kurz auf morgen vertröstet und mit guter, jedoch wenig Hoffnung, an die nächste Datenrettung gegangen.

Am Ende hat zum Glück ein „einfaches“ CHKDSK /F geholfen, was ich mich dann aber erst nach einer Sicherheitskopie getraut hatte.

Grad nochmal Glück gehabt. Nächstes Mal also (wie eigentlich IMMER!) vorher ein Backup anfertigen.

Januar 21

„Ein Drucker der nicht druckt, der drückt sich!“

Dass man in Internet-Foren geschriebenes generell kritisch hinterfragen muss, habe ich heute gelernt, als ich einen Epson Drucker komplett zerlegt habe, nur um zu lernen, dass ich, um den begehrten Druckkopf auszubauen, das gar nicht hätte tun müssen.

Aber nun hab ich wenigstens mal wieder bunte Finger und leider einen immer noch nicht druckenden Drucker.

Verdammte Axt. Sollte ich jemals wieder planen, einen Tintenstrahldrucker instandzusetzen, spalte mich bitte umgehend jemand mit Erstgenannter!

November 30

Auf der Jagd nach den Pixelfehlern

Seit Stunden starre ich auf einen neuen Monitor, der erstaunlich viele Pixelfehler aufweist. Seltsamerweise sind sie mal da und mal nicht. Bei einfarbigen Flächen sind sie nicht zu erkennen, bei gemischten Farben schon, was den lustigen Effekt hat, das ich die Pixelfehler mit dem Mauszeiger abdecken kann.

Als ich schließlich das Pixelfehler-Programm laufen lassen will, muss ich den Monitor an einen XP-PC anschließen, weil das unter Windows 7 nicht laufen mag, und plötzlich sind die Pixelfehler weg.

Nach einer weiteren Stunde des Probierens steht fest, dass das etwas minderwertige VGA-Kabel schuld ist. Es ist mit der FullHD-Auflösung offensichtlich überfordert.

Was der Hersteller des Kabels wohl sagen würde, wenn ich es wegen Pixelfehlern reklamieren würde?

Juni 11

Man wird alt wenn …

… man manche Töne nicht mehr hört.

Heute mit den Praktikanten am gestern instandgesetzten 80er-Jahre-Computer KC-85/4 rumgespielt und beim durchtippern der BASIC-Befehle auch den SOUND-Befehl ausprobiert. Mangels Kenntnis der Parameter für diesen Befehl hab ich dann erstmal irgendwas probiert:
SOUND 4,0,0,0,31

Hmm … nichts passiert. Muss wohl falsch sein.
Im Hintergrund krümmen sich da schon die Praktikanten (anfang 20), während ich und Chef (Anfang 30) sich nur blöde anglotzten. „Wie, fieser Ton?“

In seiner Situationskomik doch auch eine etwas tragische Geschichte von Verfall, Taubheit und Tod.

Naja… mindestens Verfall und Taubheit…

November 18

Computerkurs #1

Frage: „Jetzt kam es schon öfter vor, dass ich etwas in Word geschrieben habe, und wenn ich auf die zweite Seite komme, verschwindet alles bisher geschriebene.“

Mutmaßende Antwort: „Begann die zweite Seite mit einem großen A? Und wurde statt der Shift-Taste vielleicht die Strg (STEUERUNG)-Taste gedrückt? Probier’s mal aus!“

August 1

Europaweite Modem-Verschwörung (Updated)

Kuckuk, da bin ich wieder.

Melde mich von der Aufdeckung europaweiter Missstände in der IT-Branche.

Neulich sollte ich einem Kunden an seinem EEE PC den analogen Modemzugang einrichten, was sich als nicht einfach bis unmöglich erwies. Das Gerät hat zwar eine Modem-Buchse, die jedoch von Hause aus mit einem Gumminupsi verschlossen ist. Einrichten lässt sich eine Wählverbindung im Linux-Betriebssystem auch, ganz gemäß dem Handbuch, wo dann der Chipsatz-Audio-Treiber als Gerät ausgewählt wird. Jedoch all das hilft nichts, da der kleine Tausendsassa das Modem nicht initialisieren kann.

Sofort anberaumte, oberflächliche, jedoch langwierige Internet-Recherchen ergaben, dass die Angaben zum eingebauten Modem von Händlier zu Händler unterschiedlich sind und sich auch nicht an einem Modell festzumachen scheinen. In einigen Foren rumort es, dass gar kein europäischer EEE PC mit einem 56k-Modem ausgestattet sei.

Ich wende mich an den Hersteller. An der technischen Hotline von Asus erklärt mir Frau Antje vollmundig und unverhohlen, dass der EEE PC kein Modem habe. Sie will nicht einmal das Modell wissen. Die Schlinge und meine Kehle ziehen sich zu. Sollte sich mein Verdacht von vorher erhärten?

Zur nächsten Station meiner Recherche mache ich einen unserer Lieferanten. Nach ca. einem Jahr EEE-Ära traurigerweise der Einzige, der das Subnotebook in seinem Sortiment führt. Der Mitarbeiter ist sprachlos und checkt mit mir die Asus-Website. Kein Wort von einem analogen Modem! Nur widerwillig lässt er sich die Aussage aus der Nase ziehen, dass anscheinend alle Produktbeschreibungen, die ein 56k-Modem enthalten, falsch sind. So auch ihre.

Ich beende hier meine Recherche für’s Erste mit einem bitteren Nachgeschmack von ungehaltenen Versprechen und Machtlosigkeit. Letzteres, da der kleine Schnuckel auch kein USB-Modem erkennt und auch keine Hoffnung bleibt, in dem recht eingeschränkten Linux-Betriebssystem den kostenpflichtigen Conexant-Treiber installiert zu bekommen. Eine Schmach!

Nun werden wir das Internet in irgendeiner Form per LAN oder WLAN aufs Dorf bringen müssen, versuchen aber, den zusaätzlichen finanziellen Aufwand unter den lächerlichen Kosten für den EEE PC zu halten.

Holdrio

Update September 2008:

Mittlerweile hat besagter Lieferant das Modem aus der Artikelbeschreibung herausgenommen und der Kunde sich bei uns ein ordentliches Notebook gekauft. – Teilerfolge, die mich unendlich stolz machen ^^