Mai 17

Facebook killed the Blogging Star

So. Nach fast 7 Jahren mach ich hier erstmal Dicht.

Viel geschrieben habe ich ja ohnehin nicht mehr in den letzten Jahren. Und hinzu kommen nun die neuen Kanäle wie Facebook, Twitter und was nicht noch alles, die ich nicht ignorieren kann. Und alles doppelt und dreifach zu posten will ich gar nicht erst anfangen.

Um nun also mehr Ordnung in den Kopf zu bekommen und in Zukunft nicht mehr in den Zwiespalt zu geraten, wo ich denn was posten soll (um es am Ende ganz sein zu lassen), wende ich mich nun ab vom BenBlog.

Danke, war schön. Wer Lust hat, klickt sich noch einmal durchs Best Of, ansonsten wird hier bis auf Weiteres nichts mehr passieren. Die Seite wird aber online bleiben, schon allein, damit sie nicht den lauernden Domainhändlern anheim fällt.

Kommentare sind weiterhin willkommen!

Tschö,
-Ben

Oktober 23

Account ist noch da

In der Kategorie World of Warcraft hab ich ja schon lange nichts mehr geschrieben, aber ich bin grad vielleicht eventuell gegebenenfalls fast dabei, schwach zu werden und dem Eine-Million-EP-Monster Blizzard mal wieder einen Monatsbeitrag zuzuwerfen. Zum Einen weil ich bei Spore mal wieder den Punkt erreicht habe, wo das Spiel beim Gutstellen gegen die Grox langweilig wird und weil ich mir zum Anderen bei Operation Flashpoint 2 beim Zielen immer in den Fuß Schieße (neue Maus kommt allerdings morgen).
Mit anderen Worten, ich verbringe momentan die Nächte mit Zocken und die Alternativen sind knapp.

Da steht dann bei WoW natürlich als Erstes der Gang zum Accountverwalter an, mit – nach 1,5 Jahren – berechtigtem Kniezittern, ob es ihn denn überhaupt noch gibt. Einzige mir aus den Anfangstagen bekannte Information war nunmal, dass die Accounts natürlich nicht gleich gelöscht würden, aber von mehr als einigen Monaten war nicht die Rede.

Doch das Bild beweists, Blizzard hat mich nicht vergessen – wär, wenn mans mal bedenkt, auch blöde. Ich bin zwar so einer, der sich für ein Comepack nach Azeroth noch nicht einmal entschieden hat, ob’s vielleicht gleich mit einem ganz frischen Account wäre (der Weg ist das Ziel!), oder ob er denn den… äh, die alten Haudegen tatsächlich wieder ausgraben würde.

Letzteres liegt nun nah. Und ein Wiedersehen mit Benmar, Salmar, Tyrannia, Noanna, Marshal, Grunzkopp, Veranda, Goldwing, Malea und Baggy wär schon schön. (Musste die Namen allerdings aus der Accountverwaltung kopieren, mir wären höchstens zwei eingefallen).

Und wenn’s nur mal ein Monat ist (suchtgefährdet bin ich bei dem Spiel eigentlich wirklich nicht… da ich dort wie auch im richtigen Leben Konfrontationen meide, will ich vom High-Level-Gaming nix wissen und geh lieber Blümchenpflücken und Gnolle klatschen … was nun wirklich kein Langzeitmotivator ist) … ein WoW-Revival wär ganz nett.

Vielleicht mach ichs.

Vielleicht auch nicht.

Aber heute nicht mehr, keine Zeit.

Dann morgen vielleicht. Ist ja Wochenende.

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Januar 13

Raid Instanz

So.
Monatelang hab ich mich drumherumgedrückt, doch heute bin ich einer MC-Gilde beigetreten und bin auch gleich mit in den Molten Core gegangen.
Und was erwartete mich? Geschlagene sieben Stunden Ödnis und Langeweile; abends, an einem Arbeitstag.

Als Paladin in MC zu spielen ist ungefähr so spannend wie ein Spiel, bei dem im Abstand von vielen Sekunden eines von fünf Lichtern auf einem Bildschirm aufleuchten und Du die entsprechende Taste auf der Tastatur drücken musst (die auch nur diese fünf farbigen Tasten hat). Dazwischen heisst es warten, langweilen, buffen (also eine der farbigen Tasten drücken), ab und zu heilen (wirklich nur wenn etwas unvorhergesehenes oder ein Boss angreift) und das wars.

Der Bildschirm gleicht der grafischen Auswertung einer Steuererklärung und von den Feinden bekommt man so gut wie nichts mit.
Ich habe definitiv nicht vor, Spielstunden und Spieltage dort zu verbringen, nur um in irgendwelche anderen Instanzen zu gehen, die genauso langweilig sind.

Nun erkläre das aber mal jemandem, der total begeistert von sowas ist. So wie ich mir nicht erklären kann, wieso das so ist, kann ich ihm nicht begreiflich machen, wie unnütz mir dieses ganze Ausrüstungsgesammle vorkommt.
Ich will von dem Spiel nicht alles sehen und mit Geselligkeit hat sowas in keinster Weise etwas zu tun. Ich kenne diese Menschen nicht.

Spiele ich so, wie es mir gefällt, meist alleine, ab und zu mal ein Gespräch zum Kennenlernen mit jemandem der einem über den Weg läuft, in Ruhe, unter eigener Regie und Zeitplanung, dann kann es zu Geselligkeit kommen. Oder in einem kleinen Team mit Leuten, die man schon kennt, wo Teamspeak dazu da ist, sich zu unterhalten, und nicht, um Befehle entgegenzunehmen und ansonsten die Klappe zu halten.

Wär ich gemein, würd ich sagen, Respekt vor denen, die das durchziehen. Respekt davor, pro Woche zehn, fünfzehn oder mehr Stunden stupider Klickerei mit immer denselben Aktionen zu ertragen, nur um nach ein paar dutzend Stunden einen von vielen Gegenständen zu bekommen, den man sucht.

Nunja. Für mich steht jetzt fest: morgen meld ich mich bei der Gilde ab. Die Erklärung im Forum wird nicht ganz so ausführlich, aber wahrheitsgemäß. Die Zeit ist mir viel zu schade, jetzt noch mehr als bevor ich wusste, wie es in MC vor sich geht. Erst recht nachdem es nun endlich mit dem QQg vorwärts geht. Doch dazu schreibe ich morgen etwas.

Gute Nacht

Oktober 13

PvP

Heute ist es soweit, der Danmar und ich machen uns auf in wohlbekannte Gefilde, in denen es jedoch vor gewalttätiger Ungeheuer, Zombies und Fabelwesen wimmelt.
… wir spielen PvP !

Es ist ja theoretisch dasselbe wie bisher. Dieselbe Welt, dieselbe Geschichte, dieselben Aufgaben, aber nach wenigen Stunden Spiel, kommt man in Gebiete, in denen man sich seines virtuellen Lebens nicht mehr sicher sein kann. Hinter jedem Strauch und in jeder Grube können sie sitzen: Orks, Untote, Trolle und das ganze Geschmeiß der verachtungswürdigen Horde.
Mord und Totschlag allenthalben !

Aber was das ALLERschlimmste ist: gestorben ist der Charakter ja auch schon früher oft: vom Murloc geprügelt, vom Gnoll verhauen oder vom Naga verjackt, aber hier ist jede Niederlage nun die vor einem anderen, lebenden Menschen. So genau wie selten wird einem hier nun vor Augen geführt werden, wie gut oder schlecht man im Vergleich zu anderen WoW-Spielern ist.

… andererseits… ich denke mal, die Anderen haben vielleicht genausoviel Angst !

Oktober 13

Endlich 60

Ein bisschen anders als im wirklichen Leben ist es ja nun schon. Man rackert sich ab und tut und macht, nur um endlich 60 zu werden. Gut daran ist, dass es nach Stufe 60 erst einmal nicht weitergeht und man somit den Gipfel erreicht hat.

Was ich damit sagen will: Benmar hat gestern Stufe 60 erreicht !

Heldenhaft hat er diesen nicht ganz ungefährlichen Drachen – und sein Jungtier gleich noch dazu – herniedergestreckt, nachdem die gesammelte Erfahrung im vorangegangenen Scholomance-Raid nicht ganz für den Aufstieg gereicht hat.
Und so ist es nun vollbracht, nach 18 Spieltagen, 12 Spielstunden, 46 Spielminuten und 23 Spielsekunden bin ich bereit für weitere, epische Aufgaben. Ich werde mich ihnen stellen!

Zu dem Anlass gibt es auch das erste vollständige Gruppenbild unserer Kampftruppe.


Benmar, Danmar, Xedaramar,
Littlemar

September 9

WoW QuickQuestGuide

Heute habe ich ein neues Projekt begonnen.

Gestern für unsere zweite Tour in den Un’Goro Krater habe ich für alle Quests, die wir hatten, alle nötigen Informationen zusammengetragen und in möglichst kurzen Texten abgelegt.
Da ich bemerkt habe, dass ich das ziemlich gut kann, und dass es immer ein echter Krampf ist, solch eine Übersicht zu erstellen, habe ich mich gefragt, weshalb es einen solchen Guide nicht schon gibt:
Einfach in zwei Sätzen alles zu einer Quest erklärt. Wer der Story folgen will, liest sowieso die Quest-Texte.

Also habe ich begonnen mit dem Design der Seite, wie ich es immer tue, habe die MySQL-Datenbank und Tebellen angelegt, weil es ohne die einfach zu umständlich ist, und habe auch schon alle Zonennamen importiert.
Am längsten hat noch gedauert, ein JavaScript zu finden, mit dem ich eine Landkarte in das Fentser hinein sliden lassen kann, aber nun liegt es vor und ich muss es nur noch anpassen.

Nur noch… naja…
Das kann mal wieder ein mittelgroßes Projekt werden. Das Programm gar nicht mal unbedingt, auch wenn ich da auch ewig dran rumfrickeln könnte, aber die Quests mit Informationen zu füllen, dürfte ein wenig dauern.
Zuerst wird natürlich Der Un’Goro Krater mit Daten gefüllt ;).

Zu diesem Anlass generiere ich hier im Blog eine neue Kategorie: Projekte, in der ich weiteres zu meinem Fortschritt schreiben werde.
Der Guide wird übrigens über diese Domain, benblog.de erreichbar sein.

August 24

Darf ich vorstellen: MARsters of the Kingdom

Eigentlich sind wir zu viert, aber der feine Herr Xedaramar war sich zu fein, um mit auf’s Foto zu kommen, also soll’s mir recht sein.

Wir vier spielen also World of Warcraft. Interessanterweise haben Littlemar (Magier) und Xedaramar (Schurke) unabhängig von mir zu spielen angefangen, obwohl wir uns alle persönlich kennen. Sie spielen ihre Hauptchars jedoch auf der Horde-Seite des Realms Blackhand.

Ich begann im Februar meine geliebte Jägerin Malea auf dem Realm Madmortem, habe mich jedoch der Gruppe gebeugt, als wir uns für ein Zusammenspiel auf Blackhand einigten. Zu dieser Zeit stieß auch Danmar (Krieger) mit zu unserer Gruppe, der mangels Internetanschluss immer mit bei mir spielt.

Wir sind eine Zweckgemeinschaft zum schnellen Aufstieg durch gemeinsames Erledigen von Quests und Instanzen, wobei sich herausgestellt hat, dass eine 4er Gruppe zum Questen alles andere als optimal ist, erst recht wenn nicht jeder Spieler gute Teamfähigkeit an den Tag legt. So war eigentlich bei dem Einen oder Anderen mit höheren Charakter-Level der Willen, sich mit der Gruppe zu organisieren, nicht wirklich vorhanden, obwohl es sich hier und da anbot, aber es gibt natürlich auch Quests, die man am Besten allein machen sollte, weil Dinge gesammelt werden müssen, die für einen allein meist schon nicht in ausreichender Menge aufzufinden sind.

In Instanzen wiederum erspart eine vorhandene 4er-Gruppe allerdings viel Sucherei nach anderen Mitspielern, wobei wir aber meist doch noch einen Heiler benötigen, obwohl ich (Benmar), das eigentlich auch ganz gut kann, aber eben nicht gut genug.

Nunja, das ist also meine Truppe, mit der ich durch Azeroth tobe. Ich persönlich habe den Beruf des Schneiders und Kräutersammlers gewählt, und beide nun nahezu perfektioniert (viel fehlt wirklich nicht). Danmar ist Schmied und Bergmann, Littlemar Ingeneur und Bergmann und Xedaramar Alchemist und Kräutersammler.
Mit einem weiteren Charakter erlerne ich grad noch die Kunst der Verzauberei und noch einmal das Schneiderhandwerk, weil das in höheren Leveln ganz ertragreich sein kann.