Dezember 29

Aliens für’n Arsch

Nein welch tragische Verschwendung von Zeit, Geld, und vor allem Potenzial!

Während ich die ersten beiden Punkte auf mich beziehe, betrifft das Potenzial eher die Sache mit den Aliens, genauer DEN Aliens, bekannt aus Funk uns Fernsehen, seinerzeit designed von H.R. Giger, maßgeblich weiterentwickelt von James Cameron und im ewigen Kampf vereint mit der einzigartigen Sigourney Weaver alias Ripley.
Dazu auch noch ein weiteres Alien, der Predator, der in mittlerweile zwei eigenen Filmen sein Unwesen gegen Arnold Schwarzenegger und Danny Glover treiben durfte.

Es brauchte nur ein Ereignis um diese beiden Wesen und das Potenzial für unglaublich geile Science Fiction Filme zu Grabe zu tragen: Aliens vs. Predator 2.

Während der Vorgänger, Alien vs. Predator, noch versucht hat, durch die Existenz und die Handlungen des Charles Bishop Weyland, Mitbegründer der in den Original-Alien-Geschichten allgegenwärtigen Weyland-Yutani Corporation, seine eigene Geschichte in das Universum einzubetten, erscheint der halbseidene Versuch in Aliens vs. Predator durch einen Kurzauftritt einer „Miss Yutani“ nur wie beiläufiges Geplänkel zur Legitimation eines ultra-flachen Teenie-Splatter-Movies mit einer Rahmenhandlung, wie sie bei „Unter uns“ (und Derivaten) tiefgründiger und sinnvoller erscheint (natürlich nur oberflächlich).

Und so bleibt mir nur, das Alien-Universum heute Nacht zu Grabe zu tragen (nicht ohne Hoffnung, doch noch eines Tages Alien 5 mit Sigourney Weaver im Kino zu sehen), mit einem Vorsatz für’s neue Jahr, doch mal wieder einmal mehr auf Filmkritiker zu hören.




Verfasst 29. Dezember 2007 von Ben in category "Kritik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Security Code: